Update: 28.06.2014: „Sonstige Vorsichtsmaßnahmen“ ergänzt

Seit der ARD-Talkshow „Albtraum Einbruch – Wie sicher sind wir in der eigenen Wohnung?“ mit Günther Jauch ist das Thema Einbruchschutz und Sicherheitstechnik bei vielen Bürgern präsent. Niemand möchte eine verwüstete oder leer geräumte Wohnung und den Verlust des Sicherheitsgefühls.

Die Täter leben in guten Zeiten, denn bei steigenden Einbruchsdelikten und sinkenden Aufklärungsqouten (im Jahr 2013 = 15,5%) besteht nur eine geringe Gefahr gefaßt zu werden. Nur jeder siebte Einbrecher kann ermittelt werden. Zu jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit, müßen Sie vor allem in Ballungsgebieten mit unliebsamen Besuch rechnen.

Was können Sie tun?

Damit Sie sich in den eigenen vier Wänden sicher fühlen können, sollten Sie Langfingern keine Gelegenheit bieten bei Ihnen einzudringen. Mit mechanischen Sicherungseinrichtungen ist es möglich, die ungebetenen Gäste von ihrem Vorhaben abzuhalten. Dies bedeutet eine längere Einbruchzeit und je mehr Zeit vergeht, desto höher ist das Entdeckungsrisiko.[clear][br]

Lassen Sie Fenster und Fenstertüren (hier wird am häufigsten eingebrochen) mit Pilzkopfverriegelungen fachgerecht ausstatten. Die Kosten für die qualifizierte Montage können Sie übrigens von der Einkommenssteuer als Handwerkerbonus absetzen.

Sonstige Vorsichtsmaßnahmen sind:

  • das eigene Verhalten (Fenster bei Abwesenheit nicht kippen, Haustür zweimal abschliessen statt zu ziehen)
  • aufmerksame Nachbarn (achten auch Sie auf verdächtige Personen oder Geräusche in Ihrer Umbgebung)
  • sinnvolle Beleuchtung (dunkle Ecken vermeiden)
  • lagern Sie keine Leitern oder Gegenstände, die als Kletterhilfe oder Einbruchwerkzeug dienen könnten, sichtbar auf Ihrem Grundstück
  • verstecken Sie draußen keinen Schlüssel
  • falls Sie Ihren Schlüssel verlieren, lassen Sie den Schließzylinder austauschen
  • bemerken Sie Markierungen an der Haustür oder am Briefkasten, nehmen Sie diese nicht auf die leichte Schulter. Was wie Kindergekritzel aussieht, nutzen Einbrecherbanden zur Verständigung, nachdem ein mögliches Ziel ausgekundschaftet wurde. Dies tritt einem Zeitungsbericht zufolge gerade im Hamburger Raum verstärkt auf. Verständigen Sie die Polizei, informieren Sie Ihre Nachbarn und entfernen Sie die Zeichen wieder.

Fazit

Allen unerfreulichen Nachrichten der aktuellen Einbruchstatistik steht eine erfreuliche Erkenntnis gegenüber: 40% aller Einbruchsversuche wurden abgebrochen, weil der Dieb gestört wurde, oder Schutzmaßnahmen ihre Wirkung zeigten.

Der beste Einbruchschutz ist: Einbrecher gar nicht erst herein zu lassen!
 

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