Der Wildapfel eine zähe, empfindliche Schönheit

Moin-Moin liebe Leser,

im Jahr 2013 steht eine besonders schöne, aber bis auf den Blütezeitraum unscheinbare und von anderen Baumarten unterdrückte, vom Menschen fast vergessene Wildobstbaumart im Mittelpunkt: der Wild-Apfel, Malus sylvestris.

Zwar kennt jeder den Apfelbaum – den Wild-Apfel kennen aber wohl nur die wenigsten. Denn er gehört zu den seltensten Baumarten, ist stark gefährdet und steht meist unauffällig im Wald oder am Waldrand.

Anders als bei der Birne ist der europäische Wild-Apfel nicht die Stammform des Kultur-Apfels – der stammt von asiatischen, süßeren Wildarten ab und wurde schon vor über 2000 Jahren kultiviert. Die Früchte des Wild-Apfels sind klein, kugelförmig, meist grün bis gelbgrün und ohne Vertiefungen an Stiel oder Kelch. Sie sind herb und hart – daher auch der zweite Name „Holz-Apfel“.

Allerdings ist er wegen seines hohen Lichtbedarfs und seiner geringen Höhe von maximal 10 Metern sehr konkurrenzschwach. Deshalb ist er einer der seltensten Bäume Deutschlands; er kommt fast nur an Waldrändern und -wegen oder in Gehölzinseln außerhalb des Waldes vor.

Es gibt noch viel Interessantes von ihm zu berichten. Weitere Infos finden sie unter baum-des-jahres.de: Der Wildapfel.

Erstmal tschüs sagt
Ihre Sonja Lohse

Quelle: www.baum-des-jahres.de

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